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Steuernummer und -klassen

Steuernummer und -klassen

Was zu Beginn der Ausbildung zu beachten ist

Wer eine Ausbildung beginnt, sollte dem Chef seine Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID), das Geburtsdatum und die Religionszugehörigkeit mitteilen. „Diese Angaben sind wichtig, um den Lohnsteuerabzug von Anfang an korrekt vornehmen zu können“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Denn auch für Lehrlinge gilt: Ihre Ausbildungsvergütung unterliegt der Steuerpflicht. Die Steuer-ID haben alle Bürger vor einigen Jahren per Post erhalten. Wer sie nicht mehr zur Hand hat, sollte sich direkt an das Bundeszentralamt für Steuern wenden und die erneute Mit¬teilung der ID beantragen.

Ob der Fiskus von der Ausbildungsvergütung tatsächlich Lohnsteuern abzieht, hängt vom Einzelfall ab. Azubis, die ledig sind und keine Kinder haben, ordnet das Finanzamt automatisch in die Steuer¬-klasse I ein. Dann gilt: In der Regel fällt für Vergütungen bis knapp 1000 Euro im Monat keine Lohnsteuer an.

Sind Auszubildende bereits verheiratet, können sie entweder die Steuerklassen III/V oder IV/IV oder das Faktorver¬fahren wählen. Wichtig zu wissen: Azubis mit Steuerklasse III/V oder dem Faktorver¬fahren müssen im folgenden Jahr eine Steuererklärung abgeben. „Sie sollten von Beginn an Belege für Ausgaben sammeln, die im Zusammenhang mit der Ausbildung anfallen“, rät Klocke. Etwa die Quittung, wenn sie Berufskleidung oder Fachliteratur kaufen. Denn solche Aufwendungen können sie steuerlich geltend machen. Auch ledige Auszubil-dende, die neben der Ausbildungsver¬gütung keine weiteren Einnahmen haben, können die Steuererklärung freiwillig abgeben.

Die Fächer mit dem größten Studienaufwand

  1. 1. Human-, Zahn- und Tiermedizin (46 Stunden pro Woche)
  2. 2. Biologie, Chemie (42 Stunden pro Woche)
  3. 3. Bauwesen, Architektur (39 Stunden pro Woche)
  4. 4. Rechtswissenschaften, Kunst, Kunstwissenschaften, Elektrotechnik (38 Stunden pro Woche)
  5. 5. Geowissenschaft, Physik (37 Stunden pro Woche)

Quelle: repräsentative Befragung des Deutschen Studentenwerks unter 15.128 Studenten.

Meldungen

Neuer Bachelor:

Nachhaltiges Wirtschaften
Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn hat neu den Bachelor Nachhaltiges Wirtschaften im Angebot. Der Studiengang dauert sechs Semester. Studenten lernen Betriebswirtschaftslehre mit einem Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen wie Green Human Ressource Management, Social Banking und Konsumkritik. Absolventen sollen etwa in Nachhaltigkeitsabteilungen von Großunternehmen arbeiten können. Das Studium kostet 450 Euro pro Monat. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Neuer Masterstudiengang in Stendal: Kindheitswissenschaften
Die Hochschule Magdeburg-Stendal startet den neuen Master Kindheitswissenschaften und Kinderrechte. Der Studiengang am Standort Stendal dauert vier Semester und beginnt erstmals zum Wintersemester 2016/2017. Er richtet sich etwa an Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagogen. Auf dem Vorlesungsplan stehen Fächer wie Kinderrechte national und international, sozialpädagogische Methoden oder Projekt- und Change-Management. Absolventen sollen etwa bei Kinderrechtsorganisationen oder in der Aus- und Weiterbildung an Fachschulen arbeiten können. Bewerbungsschluss ist am 15. September. http://dpaq.de/0B4ql

Die Bundesländer

  1. 1. Nordrhein-Westfalen: 725.885 Studenten
  2. 2. Bayern: 368.258 Studenten
  3. 3. Baden-Württemberg: 356.539 Studenten
  4. 4. Hessen: 238.221 Studenten
  5. 5. Niedersachsen: 191.215 Studenten

Quelle: Statistisches Bundesamt