Es wurden über 300 Stellen für die Suche nach Ingenieure gefunden.

  1. DUNLOP TECH GmbH
    Betreuung einer eigengenutzten Gewerbeimmobilie
    11.01.2017 / Hanau
  2. amicus
    Wartungs- und Installationsarbeiten
    25.01.2017 / verschiedene Einsatzorte
  3. amicus
    Bedienen und Programmieren von CNC-gesteuerten Maschinen
    25.01.2017 / verschiedene Einsatzorte
  4. amicus
    Produktionsarbeiten
    25.01.2017 / verschiedene Einsatzorte
  5. Passende Jobs zu Ihrer Suche aktuell per E-Mail

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  6. Rombus GmbH
    Herstellung, Einrichtung und Umbau von Geräteteilen und Baugruppen
    25.01.2017 / Frankfurt, Offenbach, Hanau
  7. GOLDBECK Public Partner GmbH
    Instandhaltung der Haustechnik
    25.01.2017 / Limburg
  8. Hochschule Darmstadt
    Projekt- und Bauleitung im Bereich Gebäudetechnik
    24.01.2017 / Darmstadt
  9. Robatech GmbH
    Reparaturen vor Ort, selbständige Abwicklung und Dokumentation von Serviceeinsätzen, Inbetriebnahme von Neuanlagen vor Ort
    21.01.2017 / Bad Camberg
  10. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
    Liegenschaftsmanagement
    21.01.2017 / Frankfurt
  11. Goethe-Universität
    Beseitigung von elektrischen Störungen an haustechnischen Anlagen
    21.01.2017 / Frankfurt am Main

Jobs für Ingenieure

Möglichkeiten und Chancen: Jobs für Ingenieure haben es in sich

Die Zukunft braucht Fachkräfte und vor allem Jobs für Ingenieure werden in dieser Hinsicht immer bedeutsamer. Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) stehen etwa 1,02 Millionen Menschen mit einem entsprechenden Abschluss in den Ingenieurswissenschaften in Lohn und Brot. 747.000 von ihnen haben einen Job explizit für Ingenieure, das heißt, sie arbeiten in den Branchen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Konstruktion oder Produktion, Energie- und Elektrotechnik oder in der Forschung.

In einem Atemzug mit dem Thema Jobs für Ingenieure wird fast immer der Fachkräftemangel erwähnt. Zum einen soll dieser dem Wachstum der Branche geschuldet sein – es besteht großer Bedarf an Sachkenntnissen. Zum anderen wird die Überalterung der Gesellschaft vermutlich eine große Lücke reißen – ältere Fachkräfte verlassen ihre Stellen und gehen in Rente, ohne dass Ersatz bereitstünde. Vor allem der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sieht diese Entwicklung kritisch, im Umkehrschluss bieten sich allerdings viele Möglichkeiten für junge Profis aus dem Bereich.

Darüber hinaus finden immer mehr Frauen Jobs als Ingenieure und bereichern das von Männern dominierten Wirtschaftsgebiet mit Können, Ideen und Erfahrung, berichtet der VDI. Immerhin stieg der Anteil von weiblichen Ingenieuren in den letzten Jahren von 14,7 Prozent auf etwa 16,6 Prozent an. Dennoch bildet das Verhältnis zwischen Frauen und Männer in Ingenieur-Jobs noch nicht die tatsächliche gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland ab, ergänzt der Verein.

Standortfrage: Wo es Jobs für Ingenieure gibt

Insgesamt gibt es laut der Bundesagentur für Arbeit noch ausreichend Ingenieure, ein Blick auf die einzelnen Fachbereiche zeige aber Bedarf. Gesucht werden gut ausgebildete Arbeitnehmer in der Elektrotechnik, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik und Automatisierungstechnik. Solche Jobs für Ingenieure werden vor allem im Süden und Westen Deutschlands ausgeschrieben – denn in München, Stuttgart und der Metropolregion Rhein-Neckar haben viele nationale und internationale Firmen aus den Bereichen ihren Sitz. Besonders dringend werden Experten allerdings auch in den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gesucht.

Wo große deutsche Traditionsunternehmen wie Bauknecht, Siemens, Linde, Bosch, Daimler, Volkswagen, Audi, BMW und Co. angesiedelt sind, werden ebenfalls Ingenieure gebraucht. Im Vergleich ist der Bedarf für Mechatroniker, Automatisierungsexperten und Elektrotechniker aber besonders hoch.

Jobs für Ingenieure: Besonderheiten der Berufsgruppe

Neben dem Mangel an Fachkräften gibt es noch eine weitere Besonderheit bei den Jobs für Ingenieure. So arbeitet kaum ein Arbeitnehmer in den unterschiedlichen Fachbereichen auf einer befristeten Stelle. Das sind natürlich gute Nachrichten für Bewerber. Der VDI hat errechnet, dass nur rund 5,8 Prozent der eingestellten Experten einen Vertrag mit zeitlicher Beschränkung haben.

Auch Ingenieur-Jobs im Rahmen von Zeitarbeit gibt es kaum. Nicht einmal ein Prozent der Facharbeiter mit entsprechendem Abschluss ist in dieser Weise angestellt. Wer also das langwierige und anspruchsvolle Studium erfolgreich bewältigt hat, bekommt oftmals einen hoch dotierten Job mit vergleichsweise großer Sicherheit.

Darüber hinaus ist auch besonders: Die Bezeichnung "Ingenieur" ist in Deutschland reglementiert. In verschiedenen Bundesländern gelten dazu unterschiedliche Bestimmungen. Wer zudem die Berufsbezeichnung "Beratender Ingenieur" oder "Prüfingenieur" führen will, braucht dazu, neben dem anerkannten Abschluss, mindestens drei Jahre berufliche Erfahrung und außerdem Zertifikate aus Weiter- und Fortbildungen.

Qualifikation: Was Ingenieure können sollten

Die Ausbildung zum Ingenieur hat es in sich. Wie die FAZ schreibt, führt mehr als ein Drittel aller Studenten ihre Ausbildung nicht zu Ende. Für viele stellen die mathematischen Schwerpunkte eine unüberwindbare Hürde dar.

In welchen Ausprägungen es die Studiengänge gibt, hat der VDI in einer Datenbank zusammengefasst. Insgesamt gibt es Hunderte unterschiedliche Bereiche, so finden Sie unter anderem auch solche Exoten wie den Studiengang Sportingenieur. Es lohnt sich also, wenn Sie sich vorab genauestens über das Fach und den Standort informieren, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen.

Gehälter: Was Jobs für Ingenieure einbringen

Jobs für Ingenieure sind im Vergleich zu den Stellen für andere Akademiker sehr lukrativ. Nach Angaben von Statista liegt ihr Einstiegsgehalt im Schnitt bei 51.000 Euro, das Fachportal ingenieurkarriere.de kommt bei seinem Gehaltstest immerhin noch auf rund 45.500 Euro. Einträglichste Branche ist die Automobilindustrie gefolgt von der Chemie- und Pharmaindustrie. Die geringste Entlohnung gibt es in der Bauindustrie und bei Ingenieurbüros.

Mit etwa zwei Jahren Berufserfahrung sieht der durchschnittliche Lohn für Ingenieure schon besser aus. Die Gewinner im Gehaltsrennen arbeiten in Chemie- und Pharmaindustrie und nehmen etwa 76.000 Euro brutto im Jahr ein. Ihnen folgen die Kollegen in der Autobranche, die etwa 66.000 Euro brutto pro Jahr für Experten mit erster Berufserfahrung zahlt. Schlusslicht in dieser Kategorie sind die Arbeitnehmer in Planungs- und Ingenieursbüros, die im Schnitt 50.000 Euro brutto im Jahr verdienen.

Wer eine Führungskarriere einschlägt, darf natürlich ebenfalls mit einem Bonus auf dem Konto rechnen. So verdienen Teamleiter laut VDI in der Automobilindustrie durchschnittlich 78.000 Euro brutto pro Jahr. Eine vergleichbare Stelle im Bereich Anlagen- und Maschinenbau bringt allerdings nur 72.000 Euro. Hinzu kommt: Im Osten und im Norden Deutschlands fallen die Löhne auch in leitenden Positionen geringer aus. Auch für Ingenieure zahlt sich aber eine Promotion aus. Wer einen Doktortitel trägt, verdient PersonalMarkt zufolge etwa 15 Prozent mehr als seine Kollegen.

Bewerbungstipps für Ingenieur-Jobs: Was wichtig ist

Es scheint fast so, als ob Ingenieur-Jobs für Absolventen und Wechselwillige ohne Problem zu ergattern sind. Denn immerhin wird händeringend nach Menschen mit entsprechender Qualifikation gesucht. Doch obwohl die Aussichten rosig sind, kommen natürlich auch Ingenieure nicht um eine einwandfreie Bewerbung herum. Zu sehenswerten Bewerbungsunterlagen gehört zunächst einmal ein gutes Foto. Achten Sie unbedingt darauf, sich seriös zu präsentieren: In Ingenieur-Jobs gelten oftmals strenge Kleidungsregeln, die durchaus mit dem Finanz- oder Consultingsektor zu vergleichen sind. Weiterhin muss in Ingenieur-Jobs akribisch gearbeitet werden, eine Bewerbung mit Rechtschreib- oder Formatierungsfehlern macht sich deshalb nicht gut. Und wie immer gilt: Fachkenntnisse öffnen Ihnen die Tür, im Vorstellungsgespräch müssen Sie sich allerdings auch gut verkaufen können.

Jobs für Ingenieure bieten viele Möglichkeiten und spannende Aufgaben.
Fotograf: Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Jahr: 2013
Lizenz: CC BY-ND 2.0